Sie sind viel allein
Gemeint ist nicht nur der Einpersonenhaushalt. Auch lange Stunden ohne jemanden im Haus zählen – etwa, wenn die Tochter arbeitet und erst abends kommt.
Hausnotruf und Pflegekasse
So einfach ist es nicht. Es kommt auf drei Punkte an, und der Pflegegrad ist nur der erste davon.
Gehen Sie die drei mit uns durch – das dauert etwa zwei Minuten. Passt es, bereiten wir den Antrag vor und begründen ihn. Passt es nicht, sagen wir Ihnen das, und Sie wissen, woran Sie sind.
Ein Anspruch auf Versorgung setzt stets die Notwendigkeit im Einzelfall voraus.Über den Antrag entscheidet Ihre Pflegekasse, nicht wir.
Punkte entscheiden über die Kostenübernahme.
Der Pflegegrad ist einer davon – die anderen beiden kennen die wenigsten.Worauf es ankommt
Sie stehen so in den Regeln der Pflegekassen. Alle drei müssen zutreffen – der Pflegegrad allein genügt nicht. Wer sie kennt, kann selbst einschätzen, ob ein Antrag Sinn hat.
Gemeint ist nicht nur der Einpersonenhaushalt. Auch lange Stunden ohne jemanden im Haus zählen – etwa, wenn die Tochter arbeitet und erst abends kommt.
Ein Telefon im Flur hilft nicht, wenn man im Bad liegt und nicht aufstehen kann. Genau das meint dieser Punkt: mit einem gewöhnlichen Telefon wäre kein Hilferuf möglich.
Etwa bei Schwindel, Herz- oder Kreislauferkrankungen, nach einem Schlaganfall oder bei wiederholten Stürzen. Es geht um den Gesundheitszustand, nicht um das Alter.
Nicht unbedingt. Lebt eine Person mit im Haushalt, die selbst keinen Hilferuf absetzen kann – etwa wegen einer Demenz, einer schweren Erkrankung oder einer Behinderung –, kann Punkt I trotzdem erfüllt sein. Das wird oft übersehen, und es ist einer der häufigsten Gründe, warum ein Antrag gar nicht erst gestellt wird.
So läuft es mit uns
es sind oft die kleinen dinge, die ein großes gefühl schenken
Was nach dem Knopfdruck passiert
Viele drücken nicht, weil sie Angst haben, gleich einen Krankenwagen auszulösen. So läuft es nicht.
Am Funksender oder am Basisgerät. Ein Druck genügt, auch aus dem Nebenraum.
Über die Freisprechanlage. Jemand spricht mit Ihnen und klärt in Ruhe, was los ist.
Angehörige oder Nachbarn, in der Reihenfolge, die Sie festgelegt haben. Wer das ist, bestimmen Sie.
Er wird gerufen, wenn die Lage es erfordert. Nicht jeder Sturz ist ein Notfall.
Und wenn es ein Fehlalarm war? Dann ist es ein Fehlalarm. Die Notrufzentrale fragt nach, alles ist in Ordnung, die Sache ist erledigt. Niemand ist verärgert, und es kostet nichts. Ein Knopf, den man sich nicht zu drücken traut, ist wertlos.
Das Gerät
IP67 · wasserdicht Batterie ca. 5 Jahre Das Bad ist der Raum, in dem die meisten Stürze passieren, und der Raum, in dem nie ein Telefon liegt. Ein Sender, den man beim Duschen abnehmen muss, schützt genau dort nicht, wo er am dringendsten gebraucht wird.
Deshalb ist der Funksender nach IP67 geschützt – er bleibt am Handgelenk oder um den Hals, den ganzen Tag.
⌖ Bewegen Sie den Zeiger über das Bild.
Reichweite
Die Spanne im Haus kommt von der Bauweise: dicke Wände, Stahlbeton und mehrere Etagen kosten Reichweite. Bei der Einrichtung gehen wir die Räume durch, in denen es wirklich darauf ankommt.
Wer regelmäßig weiter weg ist – beim Einkaufen, beim Spaziergang –, ist mit dem mobilen Gerät besser bedient. Das arbeitet über das Mobilfunknetz und kennt keine Hausgrenze.
Was es kostet
Alle Beträge sind Bruttopreise. Wir nennen sie hier, damit Sie sie kennen, bevor Sie mit uns sprechen – und nicht erst danach.
Beim Basisgerät sind die ersten 30 Tage ab Zustellung kostenfrei (Einzelheiten). Nehmen Sie Luna Mobile und die Sturzerkennung zusammen, fällt die Einrichtungsgebühr von 39,00 € nur einmal an. Übernimmt die Pflegekasse, betrifft das die 32,13 € des Basispakets – Zuzahlungen für Zusatzleistungen bleiben bei Ihnen. Ein Anspruch auf Versorgung setzt stets die Notwendigkeit im Einzelfall voraus.
Ehrlich gesagt
Wir schreiben das auf, weil es später ohnehin herauskommt – und weil wir lieber vorher darüber sprechen.
Der Knopf muss gedrückt werden. Nur die Sturzerkennung meldet sich selbst, und auch sie erkennt nicht jeden Sturz. Wer sich langsam zu Boden setzt, löst sie nicht aus.
Ein Notrufsystem ist kein Pflegedienst und keine Betreuung. Es verkürzt die Zeit bis zur Hilfe – mehr nicht, aber das ist oft entscheidend.
Der Sender muss getragen werden. Wer ihn ablegt, weil er stört oder auffällt, sollte uns das sagen – dafür gibt es andere Bauformen, bis hin zum Design-Sender, den man für Schmuck hält.
Das tut Ihre Pflegekasse. Wir bereiten den Antrag vor, begründen ihn und legen bei einer Ablehnung Widerspruch ein, wenn das aussichtsreich ist.
Wie lange die Kasse braucht, liegt nicht bei uns. Das Gerät können wir vorher schicken – dann ist die Sicherheit schon da, während der Antrag läuft.
Es ersetzt nur das Warten. Das ist wenig und viel zugleich: Die meisten Stürze sind nicht deshalb schlimm, weil jemand fällt, sondern weil danach zu lange niemand kommt.
Warum es darauf ankommt
Stürze im Alter sind häufig – häufiger, als die meisten denken. Gefährlich wird ein Sturz meist erst dadurch, dass danach lange niemand kommt.
Ein Hausnotruf ändert nichts an der Wahrscheinlichkeit zu stürzen. Er ändert, wie lange man danach liegt.
Quelle: Robert Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung des Bundes, 2022.
Wer dahintersteht
Wir sind ein kleines Team. Das hat einen Nachteil – abends um zehn ist bei uns niemand mehr am Beratungstelefon. Und einen Vorteil: Sie sprechen beim zweiten Mal mit derselben Person.
Leitung Versorgung & Beratung
Er führt die meisten Erstgespräche selbst. Wenn Sie anrufen, ist es gut möglich, dass Sie ihn am Telefon haben – und beim nächsten Mal wieder. In den Rückmeldungen, die uns erreichen, steht sein Name am häufigsten, dicht gefolgt von den Kolleginnen aus der Beratung.
Warum es uns gibt
Hausnotruf Soforthilfe gehört zur FairVenture GmbH mit Sitz im Lebensgarten Steyerberg, dem ältesten Ökodorf Deutschlands. Für Sie ändert das nichts am Preis. Es ändert nur, wo das Geld hinterher landet.
„100 % unseres Gewinns – nach Abzug aller Kosten – fließen ins Gemeinwohl.“
Grundsatz der FairVenture GmbH
Das heißt konkret: Der Gewinn wird in das Unternehmen investiert, als Rücklage gehalten oder fließt in gemeinwohlorientierte Projekte. Es heißt nicht, dass alles gespendet wird – ein Teil bleibt im Unternehmen, damit es das nächste Jahr auch noch gibt.
Der Gesellschaftsvertrag hält fest, dass Gewinne nicht an die Gesellschafter ausgezahlt werden, sondern gemeinwohlorientiert reinvestiert werden. Und ein Verkauf des Unternehmens ist vertraglich ausgeschlossen.
Ein Verkauf würde dem Ziel widersprechen und ist vertraglich ausgeschlossen.
Die Einkommensspanne im Unternehmen ist nach oben begrenzt.
Niemand bekommt Geld allein dafür, dass er beteiligt ist.
Wer sich einbringt, kann mitentscheiden – auch darüber, wohin gespendet wird.
Stimmen
„Mitarbeitende stehen einem nicht nur beim Hausnotrufknopf selbst, sondern auch darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite. Die Lieferung verlief reibungslos. Besonders entlastend war für mich, dass der Antrag bei der Krankenkasse komplett übernommen wurde und alles im Blick behalten wird.“
„Ich habe eine sehr schöne Firma erwischt. Kompetente, ausführliche, herzliche Beratung – nicht nur ein paar Minuten. Ich bin auch sehr zufrieden mit der Qualität des Gerätes. Wenn ich morgens aufstehe, habe ich gleich das Gefühl, ich bin in einer guten Versorgung.“
„Herr Michaelis hat sich richtig viel Zeit für die Einrichtung des Hausnotrufs bei meiner Mutter genommen. Die Sendung und Installation des Gerätes haben sehr gut geklappt und wir waren durchwegs in freundlichem Kontakt. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.“
„Mit der Mitarbeiterin Frau Prehn war es ein liebevolles Gespräch und ein hilfsbereiter Service. Ihre Lache erfreut den Tag. Es ist immer gut zu wissen, dass Hilfe kommen würde wenn etwas ist.“
„Ich habe eine sehr gute und warmherzige Beratung durch Frau Kämpf für meine Eltern erhalten. Alles ging reibungslos. Der Sturzsensor und die Uhr kamen per Post und wurden zusammen per Telefonberatung installiert. Dankeschön nochmal. 5 Sterne für Sie.“
„Wir waren sehr zufrieden mit der Erreichbarkeit von Herrn Michaelis. Auch die Bereitschaft, uns alles zum Thema Hausnotruf im Detail zu erklären hat uns positiv überrascht. Dass dann die Lieferung des Gerätes so schnell und reibungslos über die Bühne ging, hat die ganze Sache zu einem sehr zufriedenstellenden Erlebnis gemacht.“
„Schon beim ersten Gespräch mit Frau Haas hatte ich ein super Gefühl und habe eine tolle Beratung bekommen. Die Fragen waren genau und präzise, das Gespräch war transparent und wertschätzend. Ich habe mich sehr viel mehr aufgehoben und respektiert gefühlt.“
„Der telefonische Kontakt mit Frau Marks war sehr freundlich und kompetent. Sie hat die Klientin ausführlich und verständlich beraten und sich Zeit für alle Fragen genommen. Auch der Versand und die gesamte Abwicklung haben wunderbar funktioniert.“
„Ich bin sehr zufrieden mit der schnellen Lieferung, der Qualität des Gerätes und der professionellen wie freundlichen Betreuung.“
„Ich war mit Ihrer Beratung und Betreuung sehr zufrieden. Kann ich guten Gewissens weiter empfehlen.“
Zehn von elf Rückmeldungen, die uns per Telefon, Brief und E-Mail erreicht haben. Gekürzt, aber nicht geglättet.
Häufige Fragen
Ein Pflegegrad ist Voraussetzung, aber nicht die einzige. Es kommen drei Punkte zusammen: dass Sie viel allein sind, dass ein gewöhnliches Telefon im Notfall nicht ausreicht, und dass wegen Ihres Gesundheitszustands jederzeit mit einer Notlage zu rechnen ist.
Entschieden wird das von Ihrer Pflegekasse, im Einzelfall. Wir prüfen die Voraussetzungen kostenlos mit Ihnen, bereiten den Antrag vor und begründen ihn. Ein Anspruch auf Versorgung setzt stets die Notwendigkeit im Einzelfall voraus.
Nichts. Die Notrufzentrale meldet sich ruhig bei Ihnen, fragt nach – und wenn alles in Ordnung ist, ist die Sache erledigt. Niemand ist verärgert, und es kostet nichts.
Viele sagen später: „Gut zu wissen, dass man auch drücken darf, wenn man unsicher ist." Genau dafür ist der Knopf da. Ein Notrufsystem, das man sich nicht zu benutzen traut, hilft niemandem.
Nein. Zuerst geht es nur darum herauszufinden, was für Sie sinnvoll ist. Sie können sich informieren, Fragen stellen und in Ruhe entscheiden. Kein Druck, keine Verpflichtung.
Wenn Sie am Ende zu dem Schluss kommen, dass ein Hausnotruf für Sie nichts ist, ist das ein völlig gutes Ergebnis eines Gesprächs.
Das Gerät verschicken wir in der Regel innerhalb weniger Tage, sobald die Unterlagen vollständig sind. Es kommt vorbereitet an – Sie stecken es ein und es meldet sich bei der Notrufzentrale.
Wie lange die Pflegekasse für die Entscheidung braucht, liegt nicht bei uns, und wir versprechen dazu keine Frist. Die Sicherheit ist aber schon da, während der Antrag noch läuft.
Dann können Sie den Hausnotruf als Selbstzahler nutzen. Das Basispaket kostet 32,13 € im Monat – der Preis steht offen in der Tabelle weiter oben, es gibt keinen anderen.
Wenn ein Pflegegrad noch nicht beantragt ist, erklären wir Ihnen, wie das geht und was dabei zählt. Wir drängen niemanden zu einem Antrag, den es nicht braucht.
Das entscheiden Sie. Im Ernstfall meldet sich immer zuerst die rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale. Zusätzlich können Angehörige, Nachbarn oder andere Vertrauenspersonen informiert werden – in der Reihenfolge, die Sie festlegen.
Diese Liste heißt Alarmplan. Wir gehen ihn bei der Einrichtung mit Ihnen durch, und Sie können ihn jederzeit ändern.
Ja, und wir legen ihn Ihnen ans Herz. Dabei nehmen wir uns Zeit, erstellen gemeinsam den Alarmplan, stimmen Besonderheiten ab und sorgen dafür, dass im Ernstfall alles geregelt ist – Ansprechpartner, Abläufe, die Abstimmung mit der Notrufzentrale.
Dafür fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr an. Den Betrag nennen wir Ihnen im Gespräch, bevor Sie sich entscheiden.
In aller Regel ja. Der Funksender erreicht das Basisgerät im Haus über 30 bis 80 Meter, im Freifeld bis zu 300 Meter. Garten, Hof und Einfahrt sind damit meist abgedeckt.
Die Spanne im Haus hängt von der Bauweise ab. Wer regelmäßig weiter weg ist, ist mit dem mobilen Gerät besser bedient – das arbeitet über das Mobilfunknetz.
Ja. Sie haben ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Erhalt des Geräts. Beim Basisgerät kommt etwas dazu: die ersten 30 Tage ab Zustellung sind kostenfrei, und in dieser Zeit können Sie ohne Kosten beenden – auch nach Ablauf der 14 Tage. Beim mobilen Gerät gilt nur die gesetzliche Frist.
Ein Widerruf muss nicht begründet werden. Die Einzelheiten stehen auf der Seite „Widerruf und 30 Tage“ und in Ihren Vertragsunterlagen.
Dann wird der Hausnotruf meist nicht mehr gebraucht, und wir finden eine faire Lösung. Ohne komplizierte Diskussionen und ohne schlechtes Gefühl.
Rufen Sie uns einfach an, sobald der Termin feststeht – dann kümmern wir uns um Kündigung und Rücksendung.
Am Ende wissen Sie, ob ein Antrag für Sie sinnvoll ist. Wenn ja, übernehmen wir ihn. Wenn nein, sagen wir es Ihnen.
Ein Anspruch auf Versorgung setzt stets die Notwendigkeit im Einzelfall voraus.Über den Antrag entscheidet Ihre Pflegekasse, nicht wir.